Freitag, 22. August 2008

Triest oder: Wer jung ist muss leiden.

Dreieinhalb Monate ist jetzt meine Triesterfahrung alt und sie ist nicht gerade laut. Unter dem Motto: "Mein ist die Party!", gestalltet sich die Freizeit abseits der sonnenanbetenden Einheitsfreizeit am Felsenstrand recht individuell.
Von seeleloser Konservenmusik (hier in Triest ein untanzbare Lightversion des Italodance) besudelt sehnt man sich nach von Gittarrenriffs zerrissenenen Rockeskapaden.
Sommer in Triest - das ist ungefähr so spannend wie Obertauern mit Meer, aber gleichviel Sandstrand....
Anfang bis Mitte Juli steigt der Altersschnitt sprunghaft an, wenn alle Studenten diese Studierstadt fluchtartig verlassen, um in den Schoß der Familie zurückzukehren. Zurück bleiben abseits der alten jene, die sich dem arbeiten nicht entziehen können - und jede Menge deutschsprachige Touristen Marke grauer Panther.

Ausweg? Bandcontest am Piazza San Antonio: See pics:

1 Kommentar:

Stephan hat gesagt…

Alles ist relativ. Neben einem Bandwettbewerb gibt es ja auch Sistiana eine Diskomeile. Allerdings sei hier gesagt: Beides ist eine Beleidigung für meine Ohren.
Aber immerhin, man bemüht sich wenigstens ein wenig Jugendkultur zui bringen.